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Herkunft und Rassegeschichte Diese alte Hunderasse wurzelt in isolierten Klöstern des Himalajagebirges und in tibetanischen Dörfern, wo diese Hunde von buddhistischen Mönchen gezüchtet wurden. Sie wurden als Familien- und Wachhunde gehalten, waren hochgeschätzt und wurden nur äußerst selten abgegeben. Am liebsten halten sie von einem hohen Ausblick Wache. Weil die Klöster ziemlich isoliert lagen, saßen sie meist auf den Mauern und warnten bellend vor sich nähernden Fremden. Die ersten Tibet Spaniel kamen in den 1890er Jahren nach England, die Rasse wurde aber erst nach 1950 populär. Wesen Der Tibet Spaniel ist hoch intelligent, Fremden gegenüber leicht zurückhaltend, der Familie und Freunden gegenüber aber außerordentlich liebevoll. Er ist ein guter Familienhund, empfindsam und auf Launen und Gefühle seiner Besitzer eingehend. Ein munterer, glücklicher kleiner Hund, der das Leben genießt, aber durchaus seinen eigenen Willen hat. Diese Hunderasse ist besonders reinlich, zu ihrer Gewohnheit gehört es, dass sie Stunden damit verbringt, sich selbst zu pflegen – nahezu wie eine Katze. Gesundheit Eine sehr gesunde Rasse, Lebenserwartungen von 15 bis 16 Jahren sind durchaus normal. Leider tritt ab und zu progressive Retinaatrophie (PRA) auf. Befallene Tiere werden nach und nach blind. Aus diesem Grund werden alle Zuchttiere regelmäßig darauf überprüft. Balin und Champ sind selbstverständlich untersucht und PRA-frei! Pflege und Erziehung Tibet Spaniel haben doppeltes Haarkleid, dies erfordert
regelmäßige Pflege, besonders wenn die Unterwolle gewechselt
wird. Einmal pro Woche Kämmen und Bürsten genügt jedoch.
Von Jugend an daran gewöhnt, akzeptieren sie es schnell und genießen
es sogar. Während sich viele Rassen sowohl an Zwinger wie Wohnung gewöhnen, ist der Tibet Spaniel eindeutig eine Rasse, die als Lebewesen Komfort braucht! Angenehme Umwelt und ständige Gesellschaft vorausgesetzt, blüht diese Rasse auf, gleich ob auf einem Landsitz oder in einem Großstadtappartement. Diese kleinen Hunde sollten immer als Familienmitglieder leben. Sie sind davon überzeugt, dass sie dein Haus schmücken, wenn sie ein Teil davon sind! Sie gedeihen immer nur in Gesellschaft – ob mit Menschen oder Hunden –, fühlen sich überhaupt nicht wohl, wenn man sie über längere Zeit sich selbst überlässt. Rassemerkmale Der Tibet Spaniel hat ein sehr natürliches Aussehen, ausgezeichnete Qualität, ringsum ausgewogen, ein munterer Hund, ohne Übertreibungen. Widerristhöhe etwa 25 cm, Gewicht bis etwa 7 kg. Im Verhältnis zur Gesamtgröße sollte der Kopf ziemlich schmal erscheinen, leicht gewölbter Oberkopf. Ohren hängend getragen, aber ziemlich hoch angesetzt, vom Oberkopf noch etwas angehoben. Augen oval in gutem Abstand zueinander eingesetzt, nach vorne schauend, Augenfarbe dunkelbraun. Der mittellange Fang ist ziemlich stumpf, frei von Falten, aber leicht gepolstert. Gebissstellung vorbeißend, dennoch darf bei geschlossenem Fang kein Zahn sichtbar sein. Komplettes Gebiss erwünscht. Der Körper des Tibet Spaniel ist etwas länger als die Widerristhöhe, unter der Bauchlinie sollte das Tageslicht in Form eines Rechtecks sichtbar sein. Rute gut befedert, gerollt über den Rücken getragen, nach einer Seite fallend. Hasenpfoten, wobei sich die Befederung bis auf die Zehen erstreckt. Schneller Bewegungsablauf, gerade und ausgreifend. Haarkleid doppelt, Seidenstruktur, ziemlich flach am Körper anliegend. Im Mähnenbereich Körperhaar länger, gute Befederung der Ohren, Pfoten, Rute und Hosen. Die Rasse sollte nicht zu stark behaart sein, alle Farben und Farbmischungen sind zulässig. |
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FCI Gruppe
9,
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